Archiv 1. Januar 2010

Alles zurück auf Null

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Beeing dead

Am 17. Dezember wollten wir die Bienen noch ein letztes Mal gegen Varroa behandeln und danach an ihre neue Heimstatt bringen. Aber da haben sie oder Mutter Natur uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht: Als wir kurz nach Sonnenuntergang bei kuscheligen Minusgraden, bis zum Knöchel im Schnee stehend, die Beute öffneten, sah zunächst alles nach einer normalen Wintertraube aus. Doch der zweite Blick, erhellt von der Taschenlampe, gab zu erkennen, dass sich in dieser Traube nichts bewegte – alle Bienen waren, dort wo sie zuletzt Dienst getan hatten, gestorben.
Beim Militär spräche man jetzt von „in Erfüllung ...

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Man sollte denken

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Aus der Reihe „Spaß mit Übersetzungssystemen“

Da tippt man fröhlich vor sich hin „... sollten Sie daran denken ...“ und plötzlich erscheint das Wort „denken“ rot unterringelt. Da stutzt man dann schon kurz und überlegt, ob man sich vertippt hat. Kurz huschte sogar die Erwägung der Schreibweise „dänken“ durch meinen Kopf.

Ein Klick auf die rechte Maustaste öffnet ein Kontextmenü mit den Vorschlägen für Alternativen. Dort erscheinen einige Konjugationen von „denken“ und andere Wortformen aus dem Stamm. Aber die Grundform fehlt. #FAIL

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Behandlungsergebnis

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Beeing diminished

Am Sonntag Morgen kam ich endlich dazu, nach der (geglückten) Behandlung zu schauen. Das Medizinfläschchen war vollkommen leer, das heißt innerhalb einer Woche ist alles verdunstet, was so ca. 14 ml pro Tag heißt. Das liegt genau in dem Rahmen, was verdunsten soll (10–15 ml pro Tag), so dass die Behandlung trotz ihrer Verspätung nach Plan verlaufen ist *puh*.

Es waren um die 6 °C und herbstlich feuchtes Wetter, als mich fast der Schlag traf, als ich den Bienenstock öffnete: Waren das letzte Mal noch mehrere Wabengassen förmlich übergequollen mit Bienen, so sah es jetzt auf den ...

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Pflanzen auf meinem Balkon

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Für mich selbst und ein bisschen zu eurer Information will ich hier mal festhalten, welche Pflanzen ich dieses Jahr auf meinem Balkon hatte. Im Frühjahr hatte ich beim Einkauf nämlich extra darauf geachtet, welche Pflanzen nicht nur schön, sondern auch nützlich für Schmetterlinge, Hummeln und Bienen sind.

Historisch, d. h. vom Vorjahr waren:

  • Oleander, rosa blühend
  • Hibiskus, gelb-orange blühend – nutzlos, da gefüllte Blüten
  • Jasmin, weiß blühend

Neu:

  • Petunien, lila und rot blühend – Hummeln, Scheinwespen und Bienen habe ich gesehen
  • Lavendel (Lavandula angustif.) – Schmetterlinge, Bienen und Hummeln habe ich gesehen
  • Dahlie – Schmetterlinge und Bienen habe ich gesehen
  • Sonnenblumen
  • Kräuter: Petersilie, Schnittlauch ...

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Überfällige Behandlung

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Beeing infiltrated

Gestern musste ich mich zum ersten Mal für die Bienen morgens aus dem Bett schälen: Die Varroose-Behandlung sollte morgens begonnen werden.

Also noch schnell Mittelwände in zwei Rähmchen gelötet, damit das Volk endlich auf 10 Zanderrähmchen sitzt, und dann ab ans Volk. Dabei:

  • Liebig-Dispenser
  • Handschuhe!
  • Smoker + Eierkarton + Streichhölzer
  • 2 Zanderrähmchen mit Mittelwand

Bewölkt und kühl war es, als ich an das Volk trat. Niemand schwirrte. Zunächst zog ich die Windel heraus. Sie war taufeucht und es lag einiges auf ihr herum. Ich musste eine Weile schauen, bevor ich die erste Milbe entdeckte – und dann erschrak: unzählige Milben lagen ...

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Die Windel

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Ich finde den Namen immer noch gewöhnungsbedürftig ...

Es gibt da so einen Gegenstand, der sieht aus wie ein Mensa-Tablett: Plastik, weiß, mit erhöhtem Rand. Das ist die sogenannte "Windel". Die schiebt man gelegentlich unter das Volk, d. h. unter den Gitterboden, um zu sehen, was so aus dem Volk herausfällt. Vor allem interessiert den Imker von heute der Milbenbefall.
Dieser lässt sich sehr schön mit einer Windel kontrollieren, da die toten Milben von den Bienen abfallen und durch den Gitterböden hindurch in der Windel landen. Gemülldiagnose nennt man dann das Zählen der abgefallenen Milben.

Wer noch nicht weiß, von welchen ...

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Futterteig

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Feste Nahrung

Mein Volk sollte so langsam mal etwas Vorrat anlegen (können), denn diesbezüglich sieht es noch sehr mau aus (kein Wunder bei meinen Futterrationen). Deshalb hab ich diese Woche mal die Hölle in Bewegung gesetzt und trotz Betriebsferien des Imkerbedarfs einen Karton Futterteig (Apifonda) ergattert.

Also alle (natürlich!) leergeräumten Joghurteimer und Tetrapaks entfernt und eine 2,5-kg-Packung Apifonda oben auf die Folie gelegt. Ich hoffe, diese etwas fundiertere Nahrung führt zu etwas mehr Futtervorrat.

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Endlich wat zu futtern

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Wiedergutmachung

Der Stich ... der hat weniger weh getan als die erste Nacht und den Tag darauf furchtbar zu jucken. Das erinnert eher an einen Mückenstich. An Tag 2 war es aber schon viel besser und am dritten Tag hat man ihn schon nicht mehr gesehen.

Ich habe zwei Joghurteimer im Schrank gefunden, die hervorragend, da dicht verschließend, für den Zuckerwassertransport inklusive Fütterung geeignet sind. Deshalb gab es heute ganze 3 L Zuckerwasser für meine Bienen.

Der Aufenthalt am Volk war also kurz: ein Tetrapak aufgefüllt und die zwei Joghurteimer in eine Leerzarge oben auf die Folie über den Rähmchen gestellt ...

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Der erste Stich

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Beeing the wrong time

Ok, ich habe es verdient. Zwei Liter Zuckerwasser über zwei Wochen sind echt zu wenig. Noch erbärmlicher ist, dass ich nur ein verschließbares Gefäß für den Transport zum Bienenstock habe, deshalb gab es heute nur 1 Liter Auffüllung.

Dann geht man aus Zeitgründen auch noch mitten am sonnigen, schwülwarmen Nachmittag zu den Bienen und kann es nicht lassen, eine Wabe für die anwesenden Gäste zu ziehen. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie eine Biene zielgerade auf mein Brustbein zustieß und traf. Eine weitere attackierte Sven, meinen treuen Smoker-Entfacher, traf ihn aber nicht richtig am ...

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Zweite Fütterung

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Allein gelassen

Die nächsten beiden Wochen müssen die Bienen ohne mich auskommen, deshalb gibt es extra 2 Liter Zuckerwasser. Leider habe ich immer noch kein größeres Gefäß als zwei Tetrapaks, darum muss das jetzt einfach ausreichen.

Erfreulicherweise scheine ich genug Schwimm- und Festhaltematerial (getrocknetes Gras, das hier herumliegt) auf das Zuckerwasser getan zu haben, denn es gibt keine Ertrunkenen zu beklagen.

Den Imkerkurs "Kontrolle des Futtervorrats" werde ich durch den Urlaub verpassen.

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