Mein erstes Volk

Letzte Aktualisierung am 14. Juni 2014.

Gestern war es soweit: ich habe mein erstes Volk bekommen.

Zunächst die Vorgeschichte

Das Blog ruhte lange, deshalb werde ich ein paar Rückblenden schreiben müssen.

  1. 2009 habe ich einen Imkerkurs besucht. Dieser geht fast ein ganzes Jahr lang. Mehr dazu in einem anderen Beitrag.
  2. Über den Piratenstammtisch Pforzheim habe ich Martin kennengelernt. Er ist "schon" seit 2009 Hobbyimker.
  3. Martin hatte diesen Sommer ein Jungvolk übrig, dass er nicht behalten wollte und hat es mir angeboten.

Und ich habe mich überreden lassen, es zu nehmen. Mal schauen, ob ich das nicht bereuen werde.

Der Schicksals-Samstag

Wir hatten Mehreres vor:

  1. Die Königinnen der zwei Jungvölker zeichnen
  2. Ein Jungvolk zu mir bringen
  3. Martins Völker, die im Schwarzwald stehen, zurück holen

1) Den Jungvölkern ging es sehr gut, als wir am Standort ankamen. Wir fingen die erste Königin und zeichneten sie. Dann stellten wir sorgfältig mein Jungvolk zusammen und gaben die Königin dazu.
Dabei passierte es allerdings, dass eine Wabe umfiel, die wir beiseite gestellt hatten. Wie sich später herausstellte, hatte sie wohl die zweite Königin enthalten – denn wir konnten die Königin des zweiten Volkes nirgendwo mehr finden. Martin will später nochmal nach dem Volk schauen, ob die Königin wieder aufgetaucht ist.

2) Die erste Königin, jetzt meine Königin, sperrten wir in einen Weiselkäfig zusammen mit drei Arbeitsbienen, die sich um die Königin kümmern sollten, bis sie freigefressen ist. Danach verschlossen wir das Flugloch meines Jungvolks mit Schaumstoff, verzurrten es mit einem Spanngurt auf einem Anhänger und fuhren es zu mir. An seinem Stellplatz entfernten wir nur ein wenig Schaumstoff, damit das Flugloch schön eng ist und ließen es ansonsten in Ruhe.
Aufgabe für die nächsten Tage: Füttern und zwei Mittelwände einhängen, die wir noch schnell bei Martin eingelötet haben.

3) Es war schon ziemlich spät, als wir im Schwarzwald bei den Völkern ankamen. Mit Taschenlampen und einer (extra für Beutentransporte) selbstgebauten Sänfte bewaffnet, luden wir die vier Völker auf den Anhänger. Sie hatten reichlich Waldhonig eingebracht.
Hundemüde und völlig erschöpft kamen wir nach Hause.

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