Die Windel

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Ich finde den Namen immer noch gewöhnungsbedürftig ...

Es gibt da so einen Gegenstand, der sieht aus wie ein Mensa-Tablett: Plastik, weiß, mit erhöhtem Rand. Das ist die sogenannte "Windel". Die schiebt man gelegentlich unter das Volk, d. h. unter den Gitterboden, um zu sehen, was so aus dem Volk herausfällt. Vor allem interessiert den Imker von heute der Milbenbefall.
Dieser lässt sich sehr schön mit einer Windel kontrollieren, da die toten Milben von den Bienen abfallen und durch den Gitterböden hindurch in der Windel landen. Gemülldiagnose nennt man dann das Zählen der abgefallenen Milben.

Wer noch nicht weiß, von welchen Milben ich hier spreche, hier ist der Wikipedia-Link zur Varroa-Milbe.

Auf Anraten von Martin sollte ich längst aufgefüttert haben (ich hab's versucht!) und die zweite Ameisensäurebehandlung durchgeführt haben. Imkerbuch lesen: Note 5. Das relevante Kapitel war nicht die Jungvolkpflege gewesen, sondern die Spätsommerbehandlung. "Priml" würde ein gewisser Krimi-Kommissar jetzt sagen.

Das heißt nun, einen Termin raussuchen, um beim Imkerbedarf vorbeizugehen. Bis dahin aber auf jeden Fall mal die Windel einschieben, um den Varroamilbenbefall im Volk schätzen zu können.

Also war ich heute mal kurz am Volk – am Apifonda fressen sie fleißig – und habe die Windel eingeschoben. In ein paar Tagen werde ich sie ziehen, um den Varroa-Befall meines Volkes zu schätzen.

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