Zweite Auffütterung A

Letzte Aktualisierung am 9. Juli 2014.

Am Freitag (19.8.) habe ich bei Volk A die zweite Auffütterung vorgenommen.
Die ersten vier Kilogramm Zucker (auf zehn Liter Wasser), die es von mir erhalten hatte, waren nach rund einer Woche verbraucht gewesen.
Da ich vom letzten Mal gelernt hatte, ging ich bei der Herstellung der zweiten Zuckerlösung anders vor:

  1. Da dem Volk in Summe noch 16 kg Zucker fehlen, teilte ich das auf zwei Futtergaben auf. Zunächst gab ich also 8 kg Zucker in einen 10-l-Behälter. Damit war dieser gut zur Hälfte gefüllt.
  2. Da ich beim ersten Mal festgestellt hatte, dass Zucker sich in kaltem Wasser schlecht löst, gab ich heißes Wasser hinzu.
  3. Nun konnte ich gemütlich rühren und gab nur so viel Wasser dazu, dass eine schöne sämige Zuckerlösung entstand.
  4. Der Behälter war nun zu zwei Dritteln gefüllt und ließ sich so auch einfacher zu den Bienen tragen (als beim ersten Mal, als der Behälter bis zum Rand gefüllt war).
  5. Da noch Platz für Wasser im Behälter war und ich nicht sicher bin, wie Bienen auf heißes Waser reagieren, nahm ich in einem 5-l-Eimer noch kaltes Wasser mit zum Bienenstock.
  6. Bienenstock öffnen, alten Futterbehälter raus, neuen rein und dann erst die 5 Liter aus dem Eimer obendrauf (oder so viel, wie eben reinpasst).

Das mit dem neuen Futter lief also deutlich besser als beim ersten Mal.

Dennoch hatte ich Schwierigkeiten, denn ich hatte nicht damit gerechnet, das alte Schwimmmaterial nicht verwenden zu können. In dem alten Behälter saßen noch so viele Bienen, dass mir gar nichts anderes übrig blieb, als sie vor dem Flugloch auszuschütten. Im inzwischen Halbdunkeln musste ich dann noch nach Ästen am Boden wühlen und parallel dazu Bienen vom Ertrinken retten, die schon in den neuen Behälter gefallen waren.
Fazit: Zwei Garnituren von Schwimmmaterial führen.

Auch mit meinem B-Volk hatte ich Mitleid und gab ihnen einen 500-g-Becher mit Futterteig (Apifonda). Voll auffüttern kann ich sie noch nicht, weil erst die Varroa-Behandlung erfolgen muss, welche sich verzögert, da ich noch auf Brutfreiheit der unteren Zarge warte. (Wir erinnern uns, dass ich die Absperrgitter zu spät entfernt habe (23./24.7.), dadurch verzögert sich alles andere.)

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