Was für ein Frühling!

Letzte Aktualisierung am 19. September 2014.

Hört die Kälte denn nie auf?

Jede Woche im März hoffte man, dass jetzt endlich der Frühling kommt. Bis auf ein paar vereinzelte Flugtage, die die Bienen so gut es ging zum Polleneintrag genutzt haben, war kein Frühling in Sicht.

Die Hasel hatte schon im Januar (!) geblüht, weil es dort nach Weihnachten so warm war. Jetzt legte sie sogar eine zweite Blüte (oder den Rest der ersten) hin. Gut für die Bienen.

Die Salweide war die einzige Pflanze bei mir im Garten, die anschließend dem Nicht-Frühling trotzte und ihre Kätzchen in großer Zahl austrieb.

Am 10. April machte mir das Gewicht meiner 4 Völker noch so sehr Sorgen, dass ich den beiden schwächsten etwas Futterteig gab. Dieser wurde auch schnell und dankbar angenommen.

Ein Blitzfrühling

Dann ging es auf einmal los (zumindest hier im Rheintal): Überall platzten erst die Weiden auf, dann die Wildkirschen und Schlehen. Innerhalb von einer Woche (14.4. – 21.4.) zogen sich weißblühende Bänder durch die Landschaft. Die Wiese in meinem Garten quoll erst über vor Veilchen, kurze Zeit darauf war sie ein duftender Teppich aus den verschiedensten lila blühenden Wiesenpflanzen – und schon 10 cm hoch. Die einzelnen Regentage trugen noch zum Wachstum bei. Und bei Sonnenschein summte die ganze Wiese.

Kaum sieben Tage später (Ende April) blühte dann alles auf: Äpfel, Birnen und andere Obstgehölze genauso wie der erste Raps. Ein echter Blitzfrühling: erst gar nichts und dann alles auf einmal.

Am Eintrag der Bienen konnte man diese blitzartige Entwicklung sehr gut beobachten: Von stetigem Abnehmen der Völker ging es plötzlich mit dem Gewicht innerhalb von einer Woche um 5 kg nach oben.

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