Drohnenbrutentnahme & Schwarmkontrolle

Letzte Aktualisierung am 19. September 2014.

Mo, 20. Mai 2013

Zunächst einmal: Der Schwarm von Volk B, der am Samstag abgegangen war, war natürlich nicht mehr da, als wir nach Hause kamen.

Nun zu den fälligen Schwarmkontrollen und Drohnenbrutentnahmen.

B1

  • Schwarm war vor 1,5 Wochen abgegangen (10.5.)
  • Drohnenrahmen komplett unausgebaut -> entnommen
  • Auf beiden Seiten der 2. Zarge waren die Randwaben zu Honigdickwaben ausgebaut, so dass sie durch die leeren Baurahmen reichen -> die Dickwaben in den Honigraum gehängt & durch Mittelwände ersetzt
  • Honigraum war vorher quasi leer
  • mind. 6 verdeckelte Weiselzellen gesehen

B2

  • noch nicht geschwärmt
  • viele Weiselnäpfchen, aber noch klein und wenig bestiftet
  • Drohnenwabe links (die zweite) entnommen & neuen Baurahmen gegeben
  • Baurahmen rechts mit Drohnenzellen ausgebaut
  • Wegen des leichten Schwarmtriebs Zwischenableger gemacht (siehe Adiz 5/13), d.h. eine Brutwabe mit frischer Brut (Weiselzellen zerstört) aus oberer Zarge mittig in den 1. Honigraum gehängt. Beide Bruträume zur Seite gestellt, 1. Honigraum auf neuen Boden gesetzt auf die Waage, 2. Honigraum gegeben (obendrauf), danach mit Folie, Deckel und Blechdach verschlossen. Dann untere Brutzarge samt Boden obendrauf gesetzt, darauf 2. Brutzarge mit Folie, Deckel und Blechdach. Absperrgitter weggeräumt, da gerade unnötig.
  • Königin befindet sich nach wie vor im Brutraum.
  • Flugbienen fliegen jetzt oben raus und unten wieder rein -> machen den Honigeintrag
  • Ammenbienen bleiben bei Königin und Brut

B

  • Schwarm am Sa, 18.5. um 12 Uhr abgegangen, ca. 4,3 kg
  • Volk steht heute noch sehr stark da, Honigraum auch gut gefüllt, daher Gefahr eines Nachschwarms
  • Deshalb 1 verdeckelte Brutwabe aus oberer Zarge mittig entnommen (schröpfen) und bienenfrei C zur Verstärkung gegeben (Königinzelle vorher gebrochen)
  • Baurahmen rechts ist nicht ausgebaut, daher entnommen, bevor Dickwaben entstehen wie bei B1
  • Baurahmen links ist ausgebaut & bleibt
  • 2 Mittelwände als Ersatz gegeben
  • Honigrandwabe links in Honigraum gehängt & leere Wabe vom Honigraum nach unten gehängt.
  • verdeckelte Weiselzellen gesichtet
  • den 2. Honigraum mit Mittelwänden gegeben

C

  • kurz geprüft, ob Weiselzellen geschlüpft sind: ja, eine war seitlich geöffnet, was darauf hindeutet, dass die Zelle von einer anderen Königin geöffnet wurde
  • hat Brutwabe von B als Verstärkung erhalten
  • Tetrapak mit Zuckerwasser (schon lange leer) entnommen und den Futterteig dorthin umgefüllt (benötigt weniger Platz in der Zarge) und zurückgegeben
  • noch auslaufende Brut vorhanden -> Milchsäurebehandlung muss noch warten

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