Tag-Archiv: Stiche

Schwarmfang – so nicht!

Letzte Aktualisierung am 19. September 2014.

Sa, 11. Mai 2013

Gestern, am Freitag, ist von B1 unbemerkt ein Schwarm abgegangen (das Volk steht auf keiner Waage). Heute Morgen haben uns die Nachbarn informiert, was gestern wohl im Garten los war. Daraufhin sind wir sofort in den Garten gestürmt und tatsächlich hing der Schwarm noch im Baum. Allerdings auf einer undankbaren Höhe von ca. 7 Metern und auch noch in einer Fichte!

Wir stellten eine Obstbaumleiter an (an das Geäst, weil das Geäst undurchdringlich für die Leiter war, um den Stamm zu erreichen) und holten Eimer, Wassersprüher, Handschuhe, Schleier und einen Stiel zum Schlagen. So hatte ich ...

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Varroakontrolle A

Letzte Aktualisierung am 7. Juli 2014.

Absperrgitterentfernung und Varroakontrolle

Am Wochenende habe ich beiden Völkern den zweiten Honigraum entnommen und das Absperrgitter entfernt. Zur Honigraumentnahme ist zu sagen, dass sie deutlich zu spät kam, weil die Bienen schon wieder etwas Honig eingetragen hatten in der Zwischenzeit (fast zwei Wochen).
Nach der Entfernung des Absperrgitters musste ich noch Wildbau von den Rahmenoberkanten kratzen, weil die erste Honigraumzarge sonst gar nicht drauf gepasst hätte. Dabei hab ich mir mal wieder einen Stich eingefangen (fürs Protokoll: Volk A).

Hintergrund: die Völker werden zum Überwintern auf zwei Zargen eingeengt. Da man aber noch etwas Wabenhygiene betreiben will, entfernt man im ...

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Platzwechsel B1

Letzte Aktualisierung am 7. Juli 2014.

Meinen Ableger B1 haben wir gestern (Dienstag) zu seinem neuen Stellplatz gebracht: Hanglage, Streuobstwiesen, Waldrand in der Nähe, Wiesen, Äcker, großes Stadtgebiet im Flugkreis.

Stadtgebiet klingt immer nach Nachteil, ist jetzt in der trachtärmeren Zeit aber ein Vorteil zu ländlichen Regionen, weil beim ersteren ein viel abwechslungsreicheres Pflanzenvorkommen herrscht, zum einen in Parks und auf Verkehrsinseln, zum anderen auf Balkonen, Hinterhöfen und Kleingärten. Während auf dem Land gerne mal alles abgeerntet ist ...

Halb zehn Uhr abends am Dienstag haben wir B1 kurz geöffnet und den Futtervorrat geprüft, dann das Flugloch verkeilt, einen Spanngurt um die Beute gezogen und die Beute ...

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Zweite Ernte

Letzte Aktualisierung am 4. Juli 2014.

Am Wochenende habe ich zum zweiten Mal Honig geerntet und geschleudert. Dieses Mal jedoch bei mir zu Hause mit einer Handschleuder, die ich zuvor bei eBay ersteigert hatte. Es handelt sich dabei um eine 4-Waben-Radialschleuder, was aber nichts weiter heißt, als dass die Waben nach außen zeigen und darum nach dem ersten Schleudern gedreht und von der anderen Seite ebenfalls geschleudert werden müssen. Also nichts für jemanden mit vielen Völkern, weil der Zeit- und Kraftaufwand immens wird.

In Summe habe ich von meinen beiden Völkern 53 kg geerntet (gewogen), die auf 36 Waben verteilt waren. (Der Fachmann ersieht daraus gleich ...

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50 kg Honig

Letzte Aktualisierung am 4. Juli 2014.

Honigernte

Letzten Sonntag war es endlich soweit: Honigernte!

Was für ein Haufen Arbeit!

Die Wabenentnahme

Um 7 Uhr (an einem Sonntag!) bin ich aufgestanden, hab mich gut vermummt, die Hose in die Socken gesteckt und sogar den Schleier aufgesetzt.

Es ist sehr nützlich, Leerzargen bei der Honigernte bereitstehen zu haben – ich hatte nur leider keine übrig. Ein Karton und ein Plastikkorb mussten herhalten und erfüllten ihre Aufgabe eher schlecht als recht.

Vom ersten und später vom zweiten Volk nahm ich nach Lehrbuch eine Randwabe mit offenem Honig und machte die Spritzprobe. Spritzprobe heißt, man hält die Wabe mit den offenen ...

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Dritte Schwarmkontrolle

Letzte Aktualisierung am 9. Juli 2014.

Beeing late

Gestern war wieder eine Schwarmkontrolle fällig – sogar überfällig, da ich letztes Wochenende keine Zeit hatte und die letzte Kontrolle daher genau 14 Tage zurückliegt.

Linkes Volk:

  • Nach wie vor das stärkere Volk
  • Kippkontrolle: nur eine Spielweiselzelle gefunden
  • Unterer Honigraum sehr schwer; oberer Honigraum noch nicht vollständig ausgebaut
  • Baurahmen: nur mittig von beiden Seiten mit Drohnenzellen ausgebaut (verdeckelt), ringsherum Honigzellen (verdeckelt).
    Baurahmen auf Königin untersucht, abgeklopft und abgefegt und gegen neuen Baurahmen ausgetauscht.

Da ich, wie ich feststellen musste, falsch angezogen war (lockere Hose & Bluse), dauerte der Eingriff ins linke Volk etwas länger als erwartet. Grund war, dass sich ...

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Großeingriff

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Nachdem ich beim letzten Öffnen am Dienstag nicht sicher war, ob die wenigen Zellen, die ich zerdrückt hatte, nicht doch Schwarmzellen gewesen waren, hatte ich mich entschlossen, dem Imkerbuch zu folgen. Das sieht vor, alle Waben zu ziehen und einzeln gründlich nach Schwarmzellen abzusuchen.

Im Detail wollte ich heute Folgendes erledigen:

  • Nach Schwarmzellen suchen
  • Den zweiten Honigraum aufsetzen (4. Zarge)
  • Den Baurahmen entnehmen, falls der Großteil verdeckelt ist, und einen neuen Baurahmen einsetzen.

Die Prozedur lief ausgesprochen gut:

  • Es gab keine Stiche (abgesehen von der Biene, die mir ins Hosenbein gekrabbelt ist, und die sich dann von der Jeans doch ...

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Endlich wat zu futtern

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Wiedergutmachung

Der Stich ... der hat weniger weh getan als die erste Nacht und den Tag darauf furchtbar zu jucken. Das erinnert eher an einen Mückenstich. An Tag 2 war es aber schon viel besser und am dritten Tag hat man ihn schon nicht mehr gesehen.

Ich habe zwei Joghurteimer im Schrank gefunden, die hervorragend, da dicht verschließend, für den Zuckerwassertransport inklusive Fütterung geeignet sind. Deshalb gab es heute ganze 3 L Zuckerwasser für meine Bienen.

Der Aufenthalt am Volk war also kurz: ein Tetrapak aufgefüllt und die zwei Joghurteimer in eine Leerzarge oben auf die Folie über den Rähmchen gestellt ...

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Der erste Stich

Letzte Aktualisierung am 21. Juni 2014.

Beeing the wrong time

Ok, ich habe es verdient. Zwei Liter Zuckerwasser über zwei Wochen sind echt zu wenig. Noch erbärmlicher ist, dass ich nur ein verschließbares Gefäß für den Transport zum Bienenstock habe, deshalb gab es heute nur 1 Liter Auffüllung.

Dann geht man aus Zeitgründen auch noch mitten am sonnigen, schwülwarmen Nachmittag zu den Bienen und kann es nicht lassen, eine Wabe für die anwesenden Gäste zu ziehen. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie eine Biene zielgerade auf mein Brustbein zustieß und traf. Eine weitere attackierte Sven, meinen treuen Smoker-Entfacher, traf ihn aber nicht richtig am ...

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